Imaginäre Kathedralen

Imaginäre Kathedralen

Seit vielen Jahren faszinieren mich gotische Kathedralen. Ganz besonders Chartres und Strasbourg gehören zu meinen Favoriten. In den Arbeiten auf dieser Seite habe ich die bestimmenden visuellen Elemente dieser Bauwerke verdichtet und reduziert - zu meinen „Imaginären Kathedralen“.

Die Serie der imaginären Kathedralen entwickelt architektonische Motive in eine freie, nicht an reale Bauformen gebundene Bildsprache weiter.
Die Arbeiten verbinden zeichnerische und malerische Verfahren, wobei Linie und Fläche gleichwertig eingesetzt werden.
Farblich bewegen sie sich zwischen reduzierten, oft gedämpften Tönen und gezielten, teils leuchtenden Akzenten.
Die Strukturen wirken konstruiert und zugleich offen, als würden sich die Formen erst im Prozess ordnen.
Thematisch erscheinen die Kathedralen weniger als konkrete Gebäude, sondern als Projektionsräume, vergleichbar mit der Idee von Kathedralen als verdichtete kulturelle und symbolische Räume .
In dieser Verbindung aus Konstruktion und Imagination entfalten die Arbeiten eine ruhige, eigenständige Präsenz.

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